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Wie ein Erinnerungsfilm zum Teil des Trauerrituals wird

24. September 2025

Für mich bedeutet es sehr viel, Menschen in einem so verletzlichen Moment wie einer Trauerfeier zu begleiten. Mir ist bewusst, dass ich dabei in einen sehr persönlichen Raum eintrete – in einen Moment, in dem Worte oft fehlen und Gefühle alles bestimmen. Meine Aufgabe sehe ich darin, mit großem Respekt und Feingefühl da zu sein, ohne aufzufallen, und dennoch das festzuhalten, was für die Angehörigen von unschätzbarem Wert ist.

Besonders wichtig sind mir die Bilder und Szenen, die Würde und Liebe sichtbar machen. Das kann das Entzünden einer Kerze sein, die Hände, die sich halten, die Musik, die den Raum füllt, oder das gemeinsame Schweigen, das stärker wirkt als jedes Wort. Auch die Atmosphäre des Ortes spielt eine Rolle: das Licht in einer Kirche, die Natur auf dem Friedhof, die Stille zwischen den Reden. All das fügt sich zu einem Ganzen, das nicht nur dokumentiert, sondern spürbar macht, was diesen Abschied getragen hat.

Mit meiner Arbeit möchte ich etwas schaffen, das bleibt: eine Erinnerung, die die Liebe sichtbar macht, die über den Tod hinaus wirkt. Für die Angehörigen, aber auch für kommende Generationen. Denn am Ende ist es diese Liebe, die stärker ist als der Abschied – und die ich mit meinen Bildern bewahren möchte.


Ein würdevoller Abschied in bewegten Bildern

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, hinterlässt er nicht nur eine Lücke, sondern auch viele Erinnerungen. Für mich ist es eine Herzensaufgabe, diese Erinnerungen sichtbar und hörbar zu machen. Mit meiner Arbeit als Videograf bei www.trauerfeier-video.de begleite ich Familien in einer der schwierigsten Zeiten ihres Lebens.

Mein Umgang mit Trauer im beruflichen Alltag

Jede Trauerfeier ist einzigartig – so wie der Mensch, um den getrauert wird. Ich erlebe, dass Trauer sehr unterschiedlich ausgedrückt wird: mal still und leise, mal mit vielen Worten, Musik und Ritualen. Mir ist es wichtig, diesen Ausdruck respektvoll einzufangen und den Angehörigen einen Film zu schenken, der sie später trägt.

Was Trauernde am meisten brauchen

Meiner Erfahrung nach brauchen Angehörige vor allem Raum und Sicherheit. Raum, um ihre Gefühle zu leben – und Sicherheit, dass dieser intime Moment in guten Händen liegt. Ich bewege mich dezent im Hintergrund, fast unsichtbar, und halte dennoch alles fest, was später wertvoll sein wird: die Worte, die Gesten, die Musik, die Atmosphäre.

Warum ich diese Arbeit mache

Für mich ist diese Arbeit nicht einfach ein Beruf, sondern eine Herzensaufgabe. Mich bewegt der Gedanke, dass Erinnerungen nicht verblassen dürfen. Ein Film kann Trost spenden, wenn Worte fehlen. Er gibt Angehörigen die Möglichkeit, jederzeit zurückzukehren zu dem Moment, in dem sie sich verabschiedet haben – und gleichzeitig das Leben des Verstorbenen noch einmal zu würdigen.

Dabei geht es mir nicht allein darum, eine Trauerfeier zu dokumentieren. Ich möchte das sichtbar machen, was im Kern bleibt: die Liebe zum Menschen. Jede Umarmung, jede Geste, jedes Wort trägt diese Liebe in sich. Sie festzuhalten bedeutet, sie über den Moment hinaus lebendig zu machen – für die Familie, für kommende Generationen.

Meine Motivation ist es, Menschen in ihrer Trauer einen Anker zu schenken, der zugleich eine Brücke ist: eine Brücke zurück zur gemeinsamen Zeit, aber auch nach vorn, indem er zeigt, dass Liebe stärker ist als der Abschied.

Kommunikation, Rituale und Strukturen

Rituale spielen in meiner Arbeit eine zentrale Rolle. Sie geben Halt und machen den Abschied würdevoll. Wenn ich eine Trauerfeier filme, achte ich darauf, wie Rituale gestaltet werden – ob durch Musik, Kerzen, Reden oder persönliche Gesten. Das sind die Momente, die Angehörige später besonders bewegen. Wichtig ist für mich auch die Kommunikation im Vorfeld: Ich höre zu, nehme Wünsche ernst und zeige Verständnis für die besondere Situation.

Meine Sicht auf Trauerkultur

Ich wünsche mir mehr Offenheit im Umgang mit Trauer. Oft wird der Tod noch tabuisiert, dabei gehört er zum Leben. Wenn wir anfangen, offener darüber zu sprechen und Erinnerungen sichtbar zu machen, können wir als Gesellschaft menschlicher werden. Mit meinen Filmen möchte ich genau dazu beitragen: dass Erinnerung nicht verblasst, sondern bleibt – in Bildern, die auch Jahre später Trost spenden.

Fazit

Mit Feingefühl, technischer Professionalität und einem tiefen Verständnis für die Bedeutung von Erinnerungen begleite ich Trauerfeiern und halte fest, was für Familien kostbar ist: die Liebe, die bleibt.

Mehr über meine Arbeit finden Sie auf www.trauerfeier-video.de